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Die Broschüre zur Ausstellung

Wissenwertes

Vom Hansabrunnen, der nicht Hansebrunnen heißt

Erlauschtes und Erlebtes von „Damals"


Veröffentlichungen der Geschichtswerkstatt

 

Bahn frei! 100 Jahre Hauptbahnhof

Aus Anlaß des 100. Geburtstags des Hamburger Hauptbahnhofs konzipierte die Geschichtswerkstatt im Dezember 2006 eine Ausstellung. Zeitgleich erschien auch eine von Rainer Schliemann und Karla Fischer verfaßte 38-seitige Broschüre, die nicht nur die Entstehungsgeschichte dokumentiert, sondern den Bogen schlägt bis zur Gegenwart. Denn St. Georg ist nach wie vor auch ein Bahnhofsviertel.

„Hamburg ist von alters her eine Hafen– und Handelsstadt, in der sich Landstraßen kreuzen. Das Industriezeitalter entwickelte sich mit dem Schienenverkehr und forcierte ihn. Ab der Mitte der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden in Hamburg verschiedene Eisenbahnprojekte vorangetrieben und realisiert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden diese so weit vernetzt, dass Hamburg der Eisenbahnknotenpunkt im Norden wurde.

Die Geschichte des Hauptbahnhofes in Hamburg beginnt nicht etwa am 6. Dezember 1906, sondern ist eng verbunden mit den unzulänglichen Eisenbahnanlagen Hamburgs der Vergangenheit. »Kleinräumliches« Denken der Nachbarstaaten Dänemark und Hannover war davon geprägt, und verhinderte zunächst mit allen Mitteln Eisenbahnverbindungen nach Hamburg. Altona und Harburg waren die Endstationen vor den Toren Hamburgs. Hamburgs Bahnbau musste sich daher im Anfang auf das eigene Territorium beschränken. Am 6. Mai 1842 … begann für Hamburg das Eisenbahnzeitalter mit der Eröffnung der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn. Die Strecke wurde bereits 1846 bis Berlin verlängert und in den letzten Jahren als Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut.
Dieser Prozess des Gründens, Erweiterns und Ausbaues kennzeichnet auch die Bauwerke des Schienenverkehrs in Hamburg. Strecken wurden angelegt, erweitert, verlegt und stillgelegt. Weitere Strecken und neue Verkehrsmittel kamen hinzu. Die vielfältigen Bauwerke erfuhren hierdurch zum Teil erhebliche Veränderungen, die mit dem Verlust alter Substanz einhergingen. Auch alte Bahnhöfe und Haltestellen wurden durch neue Stationen ersetzt, in Harburg und Altona gleich zweimal. Der Bahnhof Klostertor, der Lübecker-, der Berliner– und der Hannöversche Bahnhof (auch Venloer– oder Pariser-Bahnhof genannt) existieren heute nicht mehr. Dieser durch die Industriegesellschaft geprägte Wandel führte immer wieder zu erheblichen Konflikten mit der Denkmalpflege, deren Aufgabe es auch ist, das Erbe der Industrie-Epoche in anschaulichen Prozessen zu erhalten. Die alten Bahnanlagen und Bauwerke veranschaulichen ihre Bedeutung für die Stadtentwicklung, die Industrialisierung und die Technik-, Wirtschafts– und Sozialgeschichte Hamburgs." (Aus dem Vorwort)

 

Wissenwertes zu St. Georg

Einwohnerverein und Geschichtswerkstatt haben eine Broschüre zusammengestellt. Die Broschüre wurde aktualisiert und erscheint nun in der 5. Auflage mit Stand von Mai 2006. Sie können sie bei uns kaufen (2 Euro) oder als PDF-Datei herunterladen.

Die Broschüre richtet sich vor allem an Neu-St.Georger, die sich über "ihren" Stadtteil informieren möchten. Sie enthält Kurzvorstellungen der beiden Herausgeber-Vereine, aktuelle statistische Daten, wichtige Stadtteiladressen, eine Literaturliste und eine kleine Stadtteilgeschichte.

 

125 Jahre Hansabrunnen auf dem Hansaplatz

Zur Gedenkveranstaltung am 10. Juli 2003 aus Anlaß des 125-jährigen Jubiläums veröffentlichte die Geschichtswerkstatt eine 24seitige Chronik. Die Printausgabe erhalten Sie zum Preis von 3 € in unserem Stadtteilbüro, oder als PDF-Datei (2,2 MB). Dazu die von Christian Diesener verfasste Moritat zum Festakt.

 

Klönschnack-Broschüre

ZeitzeugInnen erzählen Lebenserinnerungen aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Die hier dokumentierten Berichte zeigen, wie vielfältig St. Georgs Erscheinungsbild damals war, aber auch, in welcher Weise hier lebende Menschen ihre Umgebung wahrgenommen haben. Zugleich bieten sie einen Rückblick in eine Zeit, in der noch alles ganz anders war in der Langen Reihe, am Hansaplatz und an der Alster. Die Geschichten sind ein Stück Erinnerung an das alte St. Georg, an Kindheit vor mehr als 70 Jahren und an ein Viertel, das es so nicht wieder geben wird.
Die mit zahlreichen historischen Fotos illustrierte Broschüre (42 Seiten) kann für 3 Euro in der Geschichtswerkstatt, Hansaplatz 9, gekauft oder als
PDF-Datei heruntergeladen werden.