J. B. Hempel

anno 1722

„Die Gegend St. Georgii bey Hamburg ist höchst angenehm. Sie ist wie eine Insul mit Wasser umgeben."

So hat das Johann Balthasar Hempel 1722 gesehen, der Verfasser des ältesten Buches über diesen Hamburger Stadtteil.
 

Brennpunkt?

275 Jahre später lesen wir im "Spiegel" (Nr. 28/1997) von St. Georg als "der verlorenen Meile nördlich des Hauptbahnhofs", gezeichnet von Drogen, Prostitution und Kriminalität. Je nach Standpunkt und Interessenlage scheinen gerade solche, zwischen dörflicher Idylle und sozialem Brennpunkt zu verortenden Vierteln reichlich Projektionsflächen für Wünsche und Ängste (groß)städtischen Lebens zu bieten. 

 

 

 

Im Herzen Hamburgs - St. Georg aktuell und historisch

 

 

Gemeinsame Erklärung der Hamburger Geschichtswerkstätten gegenüber dem Bundesfinanzministerium bzgl. Aberkennung der Gemeinnützingkeit der„Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA) (PDF)

 

 

Ab dem 4. Juni 2020 gibt es in der Geschichtswerkstatt wieder Öffnungszeiten. Jeden Donnerstag von 17-19 Uhr. Desinfektionsmittel stehen bereit, Mundschutz ist im Bedarfsfall zu tragen, der nötige Abstand ist einzuhalten.

Nicht mehr als 2-3 Personen dürfen im Raum anwesend sein. Anmeldung erforderlich unter: 040/57138636 oder per E-Mail


 

Aktuelle Veranstaltungen von und mit der Geschichtswerkstatt  

  

 

Achtung: aufgrund der aktuellen Corona-Situation entfallen all unsere derzeit angekündigten Veranstaltungen bis auf weiteres.

 

 

2019-2020   Jahresprogramm Auf dem Hansaplatz - Nachts um halb Eins

 

 

 

 

Mai 2020   Gedenkveranstaltungen   (entfallen)

75 Jahre Befreiung von der nationalsozialistischen Dikatur

 

 

 

Obwohl wir dafür noch gar nicht geworben hatten, müssen wir seitens der St. Georger Geschichtswerkstatt unsere fünf für Mai 2020 geplanten Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur leider absagen. Das Coronavirus hält uns weiter in Beschlag, und selbst wenn in den kommenden Wochen nach und nach die Einschränkungen im öffentlichen Leben zurückgefahren werden, so dürften doch noch längere Zeit "Abstandsregelungen" gelten und Menschen aus Furcht vor einer Ansteckung größere Veranstaltungen meiden. Wir bedauern das sehr.

Nach unserer Kenntnis hat auch der Bezirk Hamburg-Mitte seine erstmals geplante, gleichnamige Gedenkwoche gecancelt - eine Information darüber haben wir aber offiziell bis heute leider nicht bekommen. So wie uns bekannt wurde, soll es stattdessen im kommenden Jahr, dann aus Anlass des 76. Jahrestages der Befreiung, einen zweiten Versuch geben. Den wir dann sicherlich auch unterstützen werden, denn der Antifaschismus steht seit Anbeginn des Wirkens unseres Vereins ganz oben auf der Agenda.

Wir nehmen das bevorstehende Datum - den 8. Mai 2020 - zum Anlass, das Motto unserer nunmehr abgesagten Veranstaltungsreihe zu bekräftigen: "Nichts ist vergessen! Nichts wird vergeben!" Vor diesem Hintergrund bekräftigen wir die Unterstützung der Forderung von Esther Bejarano und des Auschwitz-Komitees, den 8. Mai zum Feiertag zu machen. Und wir erhalten unseren Protest im Verbund mit vielen anderen Menschen und Organisationen aufrecht, ausgerechnet der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. Aktuelle Informationen zu diesen beiden Punkten finden sich in den nachfolgenden Schreiben.

Michael Joho, für den Vorstand der Geschichtswerkstatt St. Georg e.V.

 

 

 


Weitere von uns angebotene Veranstaltungen und Rundgänge finden Sie auf unserer Rundgang-Seite.